Wer hat Angst vorm Kottbusser Damm?

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Der Kottbusser Damm bildet eine Grenze zwischen den Berliner Bezirken Kreuzberg und Neukölln. Er liegt zwischen zwei Verkehrsknotenpunkten, am südlichen Ende verlängert durch die Hermannstraße bis zur Stadtautobahn A100. Damit wird klar, welche infrastrukturelle Bedeutung ihm zukommt. Apropos Infrastruktur: Es handelt(e) sich um eine sechsspurige Straße mit beidseitig zwei Fahrspuren und einer Parkspur sowie einem begrünten Mittelstreifen. Unterhalb der Fahrbahn verläuft die U-Bahnlinie U8 zwischen Neukölln und Reinickendorf. Das in der Gründerzeit entstandene Viertel, das an etlichen Stellen unter Denkmalschutz steht, verfügt über breite Gehwege. Der Radverkehr jedoch oblag dort seit Jahrzehnten allein den Mutigen. Seit zwei Wochen ist alles anders.

Zehn Frauen reden über Fahrrad, Freiheit und Feminismus

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Sind Frauen* und Männer* auf Berlins Straßen heutzutage komplett gleichgestellt? Wie fühlt sich Radfahren aus der Frauen*perspektive an? Wenn Frauen* unsere Städte geplant hätten, wie würden sie aussehen? Über diese und andere spannende Fragen unterhielt ich mich mit zehn inspirierenden Frauen, die sich für eine bessere Mobilität einsetzen.

Digitale Lösungen für eine bessere Radinfrastruktur

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Für eine breite Beteiligung von Radfahrenden und anderen Verkehrsteilnehmer*innen an der Gestaltung der ökologischen Mobilitätswende werden zunehmend digitale Hilfsmittel eingesetzt. Damit können Bürger*innen den Bau- und Planungsfortschritt neuer Radinfrastruktur im Netz verfolgen und so den Handelnden auf die Finger schauen. Für Berliner Straßen wird der Happy-Bike-Index (HBI) berechnet, der die Attraktivität für den Radverkehr anzeigt und so helfen kann, möglichst sichere Wege einzuschlagen.

Vom Radentscheid zum Radgesetz für NRW – ein Interview mit Ute Symanski

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Dr. Ute Symanski ist Vorsitzende des Kölner Vereins RADKOMM e.V. und Initiatorin der Volksinitiative Aufbruch Fahrrad. Die Organisationssoziologin, Beraterin und politische Aktivistin erzählt im Interview mit fahrrad-initiativen.de, wie die Initiative zustande kam, verrät ihr Erfolgsrezept des breiten Bündnisses und gibt einen Ausblick darauf, wie es in Nordrhein-Westfalen jetzt weitergeht auf dem Weg zu einem Radgesetz.

Radentscheide: Was bisher geschah…

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Nordrhein-Westfalen bekommt auf Initiative der Zivilgesellschaft ein Radgesetz und deutschlandweit kämpft eine Vielzahl von Radentscheiden für eine bessere Mobilität. Ein Überblick über die Bewegung von Rinus Heizmann

Warum Münster nicht mehr Fahrradhauptstadt sein sollte

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Der Fahrradklimatest vom ADFC ist seit Jahren die Kenngröße, an der die Fahrradfreundlichkeit von Städten in Deutschland gemessen wird. An der Umfrage kann jedeR teilnehmen, sie ist jedoch nicht repräsentativ. Trotzdem hat sich der Klimatest als entscheidender Gradmesser für den Zustand des Radfahrens in Deutschland etabliert und die Ergebnisse werden von Radfahrenden, PolitikerInnen, Stadtverwaltungen und Stadtmarketings jedes Mal mit Spannung erwartet.

Denis Petri über diese Website im Kontext der Radentscheide

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Der Berliner Volks­entscheid Fahrrad: Von der Graswurzel­bewegung zum Mobilitätsgesetz Am 28. Juni verabschiedete das Berliner Abgeordnetenhaus das Mobilitätsgesetz mit dem offiziellen Namen: „Gesetz zur Neuregelung gesetzlicher Vorschriften zur Mobilitätsgewährleistung”, kurz MobiG. Dem ging eine über zweieinhalb Jahren andauernde Kampagne der Initiative Volksentscheid Fahrrad in Berlin und ihres Trägervereins Changing Cities e.V.

Isabell Eberlein zu Frauen und Fahrrad

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Die gute Nachricht zuerst. Es gibt sie – die vielen inspirierenden Frauen in der Fahrradszene. Die Herstellerinnen, Mechanikerinnen, Gründerinnen, Aktivistinnen und auch Politikerinnen. Nur sind sie bisher zu wenig sichtbar. Wir sehen sie kaum in den Fahrradläden und auf den Paneldiskussionen in der Mobilitätswelt. Und das können wir eigentlich so leicht ändern, in dem wir – die Frauen, die sich mit dem Thema Fahrrad beschäftigen – uns vernetzen, gegenseitig unterstützen und uns empowern.