Fahrrad-Initiativen.de

Wir brauchen mehr Experimentierräume

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Die Stadt Wien gilt international als Vorzeigestadt in Sachen gemeinwohlorientierter Stadtpolitik. Nun möchte Wien das Superblock-Konzept an die Donau holen und testet Supergrätzl“. Ist es eine Best Practice? Ulrich Leth, Forscher an der TU Wien und Mobilitätsaktivist, zeichnet ein differenziertes Bild. Die Fragen für Changing Cities stellte Katharina Schlüter.  

Ein Besuch im Plattenladen

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Wir waren zunächst nur ein paar Fahrradfreunde, die Spaß am Fahrradschrauben und an Fahrradkultur hatten. Nachdem wir 2011 auf dem Cyclo Camp waren und dort Menschen aus der Bike Kitchen Wien kennengelernt hatten, wollten wir in Berlin auch einen unkommerziellen Treffpunkt aufmachen.

Dr. Beatrix Wupperman

Was Beatrix Wupperman zur Fahrradpolitik brachte: Mit der Fahrradpolitik fing es bei mir 2004 an, als ich – aus der Fahrradstadt Bremen kommend – mein Fahrrad für ein Jahr mit nach Darlington in Großbritannien nahm. Es war wie ein Kälteschock: kaum Radwege, aggressive AutofahrerInnen, Fahrradfahren als Mutprobe.

 

Jakob Schwarz

Jakob war Zeit seines Lebens ein ziemlich eingefleischter Autofahrer – bis er plötzlich anfing, am anderen Ende der Stadt zu arbeiten und bald herausfand, dass der Weg dorthin am schnellsten mit dem Fahrrad zurückzulegen ist.

Ines Kawgan-Kagan

Ines ist Mobilitätsexpertin mit besonderem Fokus auf die Kombination von innovativer Mobilität und Gender im urbanen Raum. Aus ihrer Mission, gerechte und zugängliche Mobilität voranzutreiben, entstand zusammen mit Carolin Kruse November 2020 das AEM Institute.

Radweg Kremmen-Linum

Gerade mal zehn Kilometer trennen die beiden Orte Kremmen und Linum. Die Landstraße L16 ist eine viel genutzte Verbindungsstrecke sowohl für Anwohner*innen als auch für Brandenburg-Tourist*innen. Allerdings
ist sie ausschließlich für motorisierten
Individualverkehr ausgelegt.

Radentscheid Tübingen

Wir sind ein kleine Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich für den notwendigen verkehrspolitischen Druck von unten kümmern wollen, damit der Radverkehr im Zuge eines eventuellen Baus der Stadtbahn von deren Bau profitiert, statt zwischen Schienen und parkenden Autos keinen Platz mehr zu finden.